Ikonen

 

Gebrochene Ikone

Reinigung der Ikone

Lose Farbbereiche

Fehlende Farbbereiche

 

Skulpturen aus Holz

Holzrisse

Holzschädlinge

Lose Farbbereiche

Fehlende Farbbereiche

Fehlende Holzbereiche

 

 

Skulpturen aus Gips

Gemälde

Rahmen

 

 

 

 

Gebrochene Ikonen-Bretter

 

Der Träger der Ikone, das Ikonenbrett besteht häufig aus mehreren mit Glutinleim verleimten Brettern. Diese Leimfugen können sich lösen und sogar brechen. Die Schäden die hierdurch entstehen, bleiben nicht nur auf das Holz beschränkt, sondern betreffen auch Kreidegrund und Farbschichten.

 

 

Holzbrüche an Ikonen

Beispiel an einer Ikone

 

Das Ikonenbrett zeigt einen durchgehenden Bruch entlang einer vertikal verlaufenden Leimfuge. Analog hierzu ist die Fassung der Ikone gebrochen und weist an verschiedenen Stellen Fehlstücke auf. Die Schäden wurden durch einen Sturz verursacht.

 

Ziel der Restaurierung

 

Die Ikone soll durch die Restaurierung in jenen Zustand versetzt werden, den sie vor dem Sturz inne hatte. Das Ikonenbrett soll verleimt werden, die losen Fassungsbereiche gefestigt, fehlende aufgekreidet sowie optisch angeglichen werden, sodass sich insgesamt ein

 

harmonisch geschlossenes Bild ergibt. Die Arbeiten sind aus konservatorischen und restauratorischen Gründen notwendig und sollen, um weitere Schäden zu vermeiden, zeitnah ausgeführt werden.

 

Durchgeführte Maßnahmen an der Ikone

 

Zunächst wurde der alte Glutinleim an den Bruchstellen des Ikonenbrettes mit warmem destillierten Wasser eingeweicht und vorsichtig mit einem Skalpell entfernt.

Um Schäden am Kreidegrund zu vermeiden, musste hierbei besonders darauf geachtet werden, dass kein Wasser in die Grundierung eindrang.

 

Um eine optimale geschlossene und ebene Verleimung des Ikonenbrettes zu gewährleisten, wurden Zulagen verwendet (Japan-Seidenpapier, Pappe, flexible MDF-Platte), welche auf der Vorder- und Rückseite dafür sorgten, dass die beiden Hälften absolut Plan zu liegen kamen.

 

Die Verleimung der beiden Hälften wurde mit Hautleim und Leichtzwingen, welche für den seitlichen Pressdruck sorgten, ausgeführt.

 

Nach der Festigung noch gelöster Gips- und Farbpartien entlang des Bruches, konnte nun mit dem Aufkreiden der fehlenden Fassungssegmente begonnen werden. Hierzu wurde eine Mischung aus Kreiden, in Hautleim gelöst, verwendet.

 

Der eigentliche Vorgang des Aufkreidens wurde mit einem feinen Pinsel, das abschließende Egalisieren mit dem Wattestäbchen ausgeführt.

 

© Mike Beer Restaurator