Ikonen

 

Gebrochene Ikone

Reinigung der Ikone

Lose Farbbereiche

Fehlende Farbbereiche

 

Skulpturen aus Holz

Holzrisse

Holzschädlinge

Lose Farbbereiche

Fehlende Farbbereiche

Fehlende Holzbereiche

 

 

Skulpturen aus Gips

Gemälde

Rahmen

 

 

 

 

 

Häufig vorkommende tierische Holzschädlinge an Skulpturen

 

 

Tierische Holzschädlinge

Der Gewöhnlicher Nagekäfer


Der Gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum) greift Nadel- und Laubhölzer gleichermaßen an und bevorzugt das weichere Splintholz. Kühle und feuchte Räumlichkeiten bilden die optimalen Entwicklungsbedingungen. Der 3 bis 5 mm lange ovale Käfer ist meist dunkelbraun bis schwarzbraun.

 

Risse, alte Bohrlöcher oder Spalten, dienen dem Weibchen als Ablageorte für die 0,3 mm langen Eier. Die Larven schlüpfen nach circa 2 bis 3 Wochen und bohren sich in das Holz ein. Nach 2 bis 4 Jahren verpuppen sich die Larven und schlüpfen nach 2 bis 4 Wochen. Die kreisrunden Bohrlöcher, durch die die Käfer das Holz verlassen, sind zwischen 0,7 und 3,3 mm groß und weisen auf einen Befall hin. Auch das feine Bohrmehl, welches austreten kann, wenn die Käfer das Holz verlassen, ist ein Merkmal an dem ein Befall zu erkennen ist.

 

 

Tierische Holzschädlinge

Der Hausbock


Der Hausbock befällt nur Nadelholz und bevorzugt warme und feuchte Klimaverhältnisse. Der flache, dunkelbraune bis schwarze Körper erscheint in der Aufsicht oval und weiße Härchen an Flügeldecken und Halsschild bilden die charakteristischen Tomentflecken.

 

Durchschnittlich ist der Hausbock 10 bis 25 mm lang. Vom Weibchen werden in 1 mm kleinen Spalten Gelege von bis zu 160 Eiern abgelegt. Aus den 2mm großen Eiern schlüpfen nach circa 2 bis 4 Wochen kleine Eilarven. Diese nagen sich in die eiweißreichen Holzschichten, in denen sie sich durchschnittlich 3 bis 10 Jahre von den Eiweissstoffen des Holzes ernähren. Von einem Holzbockbefall ist meist nur das Splintholz von Nädelhölzern betroffen, da im Splintholz der Eiweißgehalt sehr hoch ist.

 

Die einmonatige Verpuppung der Larven findet meist im Frühjahr statt. Um das Holz zu verlassen, nagt der Hausbock sich zur Holzoberfläche, wodurch die charakteristischen Schlupflöcher entstehen, anhand derer der Hausbockbefall meist erst bemerkt wird. Diese Schlupflöcher sind etwa 4 x 7 mm groß und weisen – abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit des Holzes – gefranste oder glatte Ränder auf. Die Fraßgänge heben die Holzoberfläche meist leicht an, wodurch im Streiflicht eine wulstige Aufwölbung zu erkennen ist. Ist die Oberfläche entfernt, so sind die Fraßgänge mit dem feinen Bohrmehl deutlich zu erkennen.